Jasmin Schaudt  geb. Buzengeiger

 

 

Jasmin hat sich unzweifelhaft mit viel Fleiß, Zielstrebigkeit und Ausdauer in die höchsten Klassen der Dressurszene hochgearbeitet.

Die zahlreichen Erfolge mit den verschiedensten Pferden auf den Turnieren bescheinigen das kontinuierlich.

Die Ausbildung ihrer Pferde hat sie grundsätzlich selbst übernommen, hat dabei viel gelernt und Ausdauer bewiesen.
Hervorragende Trainer standen ihr dabei zur Seite, bzw. hat sie sich dazu ausgewählt.

Mit Girasol bewies sie der gesamten Reiterwelt, was wirklich in ihr steckt.
Mit ihrer Mutter als verlässliche Partnerin fuhr sie 2008 zum Bundeschampionat und stellte ihr Können im deutschen Pferdemekka unter Beweis.

Verschiedene Ausbildungsstationen formten die junge Reiterin zu dem, was heute aus ihr geworden ist. 

In den letzten Jahren hatte Jasmin viele junge Pferde unter dem Sattel, mit denen sie unzählige Erfolge verbuchen konnte.
Jasmin hat inzwischen geheiratet und bildet mit Martin zusammen junge Dressurtalente aus.
Viele Pferde aus dem Hause Schaudt sind international erfolgreich im Einsatz und beweisen damit die reelle und nachhaltige Aufbauarbeit.  

Was vor Jahren als kleines reitbegeistertes Mädchen mit dem Schulpferd Kim begann, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

Später, wenn sie mal mehr Zeit hat, sollte sie das mal in einem Buch festhalten.
Anmerkung:
               Zitat v. Vater Roland Buzengeiger:  „Wir haben sie im Alter von 6 Jahren zum Reitstall gebracht, weil sie unbedingt mal reiten wollte.
                                                                                 Ich hab dann gedacht, dass das dann schnell wieder vorbei ist.“
               Da hat Roland die Zielstrebigkeit und das Talent seiner Tochter doch etwas unterschätzt. 

 

Übrigens: Jasmin war lange Jahre auch als Springreiterin aktiv und dabei auch immer mit vorne dabei.
                  Irgendwie hatte sie schon immer einen Hang für die goldene Schleife.

 

                      Jasmin ist auch eine hervorragende Ausbilderin und Lehrgangsleiterin.
                  Beim jährlichen Dressurlehrgang bei uns auf der Anlage vermittelt sie ihr Können und ihre Erfahrung

                  an junge Talente weiter.
                  Bis zur Geburt ihrer Tochter gab sie einmal in der Woche Reitunterricht bei uns in Herbertingen.
                  Wir hoffen natürlich, dass wir irgendwann nach der Babypause wieder in den Genuss kommen.

 

22.11.2015 Josef Heinzelmann       

 

                         

 

 

Die einzelnen Erfolge aufzulisten würde hier den Rahmen sprengen.

Nachfolgend einige Hinweise und Veröffentlichungen aus der Presse. 

 

20.11. 2015

 

 

Jasmin ist auch 2015 auf der Erfolgsspur
 Nach der Babypause im 2. Halbjahr 2014 hat Jasmin sehr schnell wieder an den Erfolgen der letzten Jahre angeknüpft.
Zeitungsausschnitte  2015:

 

Reiten: (rom). Jasmin Schaudt aus Albstadt-Onstmettingen, die Ehefrau vom zweimaligen Olympiasieger im

Dressurreiten Martin Schaudt, war das Maß aller Dinge beim Dressurturnier des RV Villingen. Sie gewann alle

drei schweren Prüfungen, und zeigte sich tief beeindruckt über die Organisation der Veranstaltung im

Friedengrund. „Es ist toll, dass ein doch relativ kleiner ländlicher Verein solch ein Turnier bis zur Klasse S

stemmt und mit besten Bedingungen überzeugt“, war die 36-Jährige beeindruckt.

Nachdem sie sich am Samstag bereits die Dressurprüfung Kl. S* (Prix St. Georges 2015) auf Degas gesichert

hatte, ging sie auch als Favoritin in die schweren Dressurprüfungen am Finaltag des dreitägigen

Dressurturniers des RV Villingen. Und so kam es auch. In der Dressurprüfung S* Prix St. Georges holte sie

sich am Sonntag erneut auf Degas den Sieg. In der Hauptprüfung Klasse S**-Intermediaire I sattelte sie

ebenfalls ihren Degas und ließ auch hier die Konkurrenz hinter sich. Heinrich Haas als Mitausrichter und

Mitorganisator vom gastgebenden Verein war auf seinem Luke Skywalker ebenfalls bei der Hauptprüfung

am Start. Er landete auf Rang sieben im Achterfeld.

Bereits am Sonntagmorgen standen zwei Dressurprüfungen für die Ringmeisterschaft Schwarzwald-Baar

auf dem Programm. Hier siegte in der Klasse L mit Trense Verena Riesterer vom RuF Donaueschingen auf

Casylane. Auch die A*-Dressur ging mit Riesterer an den RuF Donaueschingen.

Drei Tage Dressursport auf höchstem Niveau war im Friedengrund geboten.

Vereinsvorsitzender Hubert Wetzel samt seinen zahlreichen Helfern und Sponsoren sahen sich bestätigt,

auch im nächsten Jahr an der Veranstaltung festzuhalten. Der RV Villingen ist übrigens der einzige Verein,

der bis zur Klasse S Prüfungen ausschreibt. Das Starterfeld dankt es mit starken Dressurreitern, die in

der Doppelstadt ins Dressurviereck gehen.

Übrigens: Die viel gescholtenen Dressurreiter, die während ihrer Prüfungen auf stetige Ruhe pochen,

trotzten am Samstag den stürmischen äußeren Wetterbedingungen und demonstrierten mit ihren Vierbeinern,

dass ihnen auch windige Bedingungen nichts anhaben können.

 

Balingen

Jasmin Schaudt mit vier Siegen

Der Reiterverein Balingen feiert sein 90-jähriges Bestehen - und veranstaltete deshalb gleich an zwei Wochenenden
ein Turnier. Am vergangenen Wochenende waren nun die Dressurreiter an der Reihe.

Bereits in der Vorwoche hatte der Reiterverein Balingen zahlreiche Springreiter nach Ostdorf gelockt. Nun waren am vergangenen
Wochenende die Dressurreiter am Start. "Und dabei kamen deutlich mehr Besucher, als wir im Vorfeld erwartet hatten",
freute sich Turnierorganisator Jürgen Loesdau.
Wegen der zahlreichen Meldungen ging es am Samstag bereits um 7.30 Uhr los, paarweise um den Sieg der Klasse A*.
Dabei siegte die Balingerin Miriam Eger (RSV Hohenzollern) auf Coco Chanell. Im zweiten Wettkampf des Tages, der Klasse M*,
kam die Geislingerin Melina Katz (PS-Team Bubenhofertal) auf Betty Barkley zum Sieg. In der Klasse L* Trense war es
Sarah Jesulke (RV Obere Mühle Allensbach) auf Dustin, die siegte. Die Hechingerin Bianca Baum (RSV Hohenzollern)
gewann auf Raymen die Klasse L* Kandare.
Überfliegerin am vergangenen Wochenende war derweil Jasmin Schaudt. Bereits am Samstag in der Prüfung der
Klasse A war Schaudt, die für den RFV Herbertingen startet, nicht zu schlagen, mit Eddy und Fano belegte sie die Plätze
eins und zwei. Und auch am Abend in der Dressurprüfung Klasse S* überzeugte die Onstmettingerin, ließ im Sattel von Degas
die gesamte Konkurrenz hinter sich. Und am Sonntag setzte die Frau von Olympiasieger Martin Schaudt ihren Siegeszug fort.
Auch in der Dressurprüfung der Klasse M** war Schaudt das Maß aller Dinge, auf Sir Scolari schaffte sie erneut den Sprung
aufs oberste Podest. Beim Turnierhöhepunkt St. Georg Special* machte Schaudt ihr überzeugendes Wochenende dann perfekt.
Auf Sonnenschein gelang ihr auch im vierten Wettbewerb der Sieg.

Platz zwei ging dabei an Gastgeberin Angela Kraut auf Royal Ulan. Die beiden hatten am Tag zuvor in der S*-Prüfung noch
mit Rang sieben eine eher enttäuschende Leistung abgeliefert. "Ich habe zwei größere Fehler gemacht.
Aber es ist auch gar nicht so einfach, beim eigenen Turnier zu reiten. Da fällt es doch schwerer, mit der richtigen Konzentration
an den Start zu gehen", erklärte die Vorsitzende des Reitervereins.

 

 

 

Jahr 2014

Im Jahr 2014 erritt Jasmin bis Mitte Sommer schon so viele Siege und Platzierungen,
dass sie sich im 2. Halbjahr auf die Geburt ihrer Tochter Marie vorbereiten konnte.

 

Nachfolgend die Erfolgsstatistik:
     14   Siege St. Georg, Intermediaire I u. II, Dressur M – S*** und DRP
       4    x  2. Platz,   3 x 3. Platz und 6 weitere Platzierungen

 

 

 

 

 

Jahr 2008

Jasmin Buzengeiger bekommt das Goldene
Reiterabzeichen in der Dressur


Herbertingen-Mengen.
Largentino, Girasol und Antao W – das sind die Namen dreier Pferde, die
Jasmin Buzengeiger aus Mengen zu einem Erfolg trugen, der zu den besonderen Erlebnissen einer
Dressurreiterin gehört: Das Goldene Reiterabzeichen! Just zu dem Zeitpunkt, zu dem die deutschen
Reiter in Hongkong gleich zwei Goldmedaillen errungen haben, darf sich die in Bad Saulgau geborene
Reiterin auch über Gold freuen. Einen Unterschied zu olympischem Gold allerdings ist bei dieser
Ehrung zu beachten: Das Goldene Reiterabzeichen kann ein Pferdesportler in Deutschland nur einmal
in seinem Leben erlangen. Es wird nämlich „verliehen“ von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung.
Jasmin Buzengeiger wird es Mitte September beim Turnier in Isny-Rohrdorf (19.-21. September 2008)
entgegen nehmen und diesen Augenblick sicher ebenso genießen wie die Goldreiter von Hongkong
ihre Medaille. Künftig trägt die oberschwäbische Reiterin am Revers ihrer Turnierjacke das
„Goldene“ in Gestalt eines Reiters.

Diese Ehrung ist allerdings kein Zufallsprodukt, das nach Gutdünken vergeben wird. Dahinter stecken
jahrelange Reiterei, jahrelange harte Arbeit am reiterlichen Vermögen selbst und natürlich auch mit
den Pferden. Zudem dauert es ebenfalls Jahre, bis eine Reiterin wie Jasmin Buzengeiger bei der
harten Turnierkonkurrenz die geforderten Erfolge nachweisen kann. Der erste Sieg in einer Dressur
Klasse S stammt aus dem Jahr 2002 - beim Bad Schussenrieder Turnier trug sie ihr Pferd Antao zum
ersehnten Erfolg. In Meßstetten folgte im gleichen Jahr ein zweiter Sieg, diesmal in einer Kür Klasse S.
Dann dauerte es fast zwei Jahre, bis sich in Leutkirch der dritte Erfolg einstellte. Die nächste „Pause“,
gefüllt mit fleißigem Training und konzentrierter Arbeit mit Largentino, dauerte drei Jahre. Dann folgten
die Siege vier und fünf in Marbach und Isny-Rohrdorf. Schließlich platzte offenbar der Knoten endgültig:
In der noch nicht zur Hälfte abgelaufenen Saison 2008 errang Jasmin Buzengeiger sechs Siege bei
Dressurturnieren von Konstanz bis Tübingen. Ihre beiden Pferde Girasol und Largentino waren hier mit
von der Partie als Erfolgsgaranten.

Erfolg hat bekanntlich viele Väter: Wie viele Mädchen, so wurde auch Jasmin Buzengeiger als
Sechsjährige vom Pferdevirus befallen. Stets unterstützt und gefördert wurde sie von ihren Eltern und
besonders von ihrer Mutter Maria, welche ihr immer tatkräftig zur Seite stand. Die reiterlichen
Grundlagen erfuhr sie in der heimatlichen Reitschule von Alois Binder. Springstunden folgten bei
Uwe Aldinger in Bad Saulgau, was erklärt, dass Jasmin Buzengeiger einige Siege im Springen bis
Klasse L vorweisen kann. Das erste eigene Pferd namens Kim bekam sie 1990 – ein unvergesslicher
Augenblick für Jasmin Buzengeiger, sagt die Reiterin. Herta Beck in Eberhardtszell weckte offenbar
das Dressurtalent der jungen Frau, die dann auch beim großen Pferdekenner und Ausbilder
Ulrich Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald ritt. Vor einiger Zeit trat kein Geringerer als
Martin Schaudt ins Leben der Reiterin – auch als Partner im privaten Leben. Schaudt, in
Onstmettingen bei Albstadt zu Hause, war erfolgreicher Olympiareiter in Atlanta und Athen,
Europameister und Deutscher Meister. Da muss doch, so könnte man sagen, ja auch etwas
auf die Partnerin Jasmin Buzengeiger abfärben, blickt man auf die Erfolge der letzten beiden Jahre:
achtmal war sie in Klasse S siegreich.

Die 29-jährige Jasmin Buzengeiger ist zielstrebig und ehrgeizig. Das zeigte sich schon in ihrer
schulischen und beruflichen Laufbahn. Nach dem Abitur mit Auszeichnung in Mengen schrieb
sie an der FH in Sigmaringen ihre Diplomarbeit als Ingenieurin für Ernährungs- und Hygienetechnik.
Allerdings arbeitet sie als selbständige Bereiterin und macht also ihr geliebtes Hobby zum Beruf.
Junge Pferde auszubilden, das macht ihr ebenso viel Freude wie die Turnierreiterei selbst.
Gerne denkt sie deshalb an ihren Erfolg beim tschechischen Bundeschampionat 2007,
wo sie ein erst fünfjähriges Pferd zum Sieg ritt. Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten setzt sie allerdings
nicht nur für sich selbst ein. Im Reitverein Herbertingen zum Beispiel ist sie als Trainerin tätig.

Jasmin Buzengeiger, die schon mehr als zehnmal die Meisterschaft des Pferdesportkreises
Oberschwaben errungen hat, hat sich ein Ziel gesetzt: „Ich möchte Grand Prix reiten können
und dort auch erfolgreich sein“, sagt sie. Doch zunächst wird einmal gefeiert – die Verleihung
des Goldenen Reiterabzeichens, das ihr bescheinigt, auf dem Weg zum Grand Prix einen großen
Schritt vorwärts gekommen zu sein.
Martin Stellberger

 

 

 

 

 

 

 

Jahr 2002

 

 

Reitsport

 

 


Jasmin Buzengeiger vom RFV-Herbertingen mit ihrem
11-jährigen Braunen Antao.

 

 

Jasmin Buzengeiger etabliert sich

HERBERTINGEN(gk) - Tolle Erfolge für die 23-jährige Dressurreiterin Jasmin Buzengeiger vom RFV-Herbertingen.

Die mehrmalige Dressurmeisterin des Pferdesportkreises Oberschwaben hat sich unter ihrer Trainerin Hertha Beck (Eberhardzell) kontinuierlich gesteigert und ist mittlerweile bis zur Klasse S fest etabliert.

Bisheriger Saisonhöhepunkt war dieses Wochenende beim Reitturnier in Bad Schussenried. Gegen starke Konkurrenz aus Baden-Württemberg konnte sie mit einem bravourösen Ritt durch die 25 schwierigen Lektionen ihren ersten S-Sieg verbuchen. Außerdem siegte sie souverän in einer Prüfung Klasse M / Kategorie A und wurde Zweite in einer Prüfung Klasse M / Kategorie B.

Dem voraus gingen weitere herausragende achtbare Platzierungen bei verschiedenen Turnieren, wie ein vierter Rang in Aulendorf in der Klasse S-Prix Saint Georges und ein erster Platz in Tettnang (Klasse M / Kategorie B) sowie ein erster Platz in Freiburg in der Klasse M / Kategorie A.

Schwäbische Zeitung 29.Mai 2002